Kampagne
An allen Ecken und Enden der Welt herrscht Krieg. In den Krisengebieten
unserer Erde, wie z.B. Irak, Birma und Sudan sind Menschen auf der
Flucht. Doch noch nie war Fliehen so schwer wie heute. Die meisten
Flüchtlinge überwinden nicht einmal die ersten Grenzen. Nur ein Teil
erreicht die unmittelbaren Nachbarstaaten, die jedoch mit der Masse an
Schutzbedürftigten heillos überfordert sind. Selbst den Vereinten
Nationen fehlt das Geld, um die Flüchtlinge auch nur mit dem Nötigsten
zu versorgen. Weltweit sitzen Hunderttausende von Flüchtlingen am Rande
von Krisengebieten in Lagern fest, ohne eine Perspektive auf ein
menschenwürdiges Leben. Der Weg nach Europa ist ihnen verstellt. Die
Hürden sind nahezu unüberwindbar. Die Fluchtwege sind weit, teuer und
gefährlich. Tausende versuchen es trotzdem und sterben auf der Flucht.
Nur wer fit ist, wer also über Geld, Einfluss, viel Zähigkeit und Glück
verfügt, hat eine Chance. Frauen, Kinder, alte und kranke Menschen
meist nicht.
Was wäre eigentlich, wenn wir diesem Flüchtlingselend nicht mehr tatenlos zuschauen würden? Wenn wir Menschen aus den Lagern heraus nach Deutschland holen würden? Wenn wir tatkräftig zeigen würden, dass uns das Schicksal der Flüchtlinge dieser Welt nicht gleichgültig ist?
Die Idee ist nicht neu. Immer wieder nehmen Staaten Flüchtlinge aus akuten Krisensituationen auf und gewähren ihnen sicheren Aufenthalt. Deutschland hat zuletzt vietnamesische Boatpeople und Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Bosnienkrieg aufgenommen. Dieses Resettlement genannte Verfahren kann sicher nicht die Lösung für die weltweite Flüchtlingsproblematik sein, aber es ist vielleicht für einige die Rettung. Lange, gefährliche und teure Fluchtwege könnten vermieden werden. Resettlement ist sicher kein Ersatz für Asyl: nach wie vor müssen Flüchtlinge das Recht haben, an europäischen Grenzen Schutz und Asyl zu fordern. Aber Resettlement könnte ein deutliches Signal setzen! Gegen Ausgrenzung, Anfeindung und Abschottung von Flüchtlingen.
Was wäre eigentlich, wenn wir diesem Flüchtlingselend nicht mehr tatenlos zuschauen würden? Wenn wir Menschen aus den Lagern heraus nach Deutschland holen würden? Wenn wir tatkräftig zeigen würden, dass uns das Schicksal der Flüchtlinge dieser Welt nicht gleichgültig ist?
Die Idee ist nicht neu. Immer wieder nehmen Staaten Flüchtlinge aus akuten Krisensituationen auf und gewähren ihnen sicheren Aufenthalt. Deutschland hat zuletzt vietnamesische Boatpeople und Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Bosnienkrieg aufgenommen. Dieses Resettlement genannte Verfahren kann sicher nicht die Lösung für die weltweite Flüchtlingsproblematik sein, aber es ist vielleicht für einige die Rettung. Lange, gefährliche und teure Fluchtwege könnten vermieden werden. Resettlement ist sicher kein Ersatz für Asyl: nach wie vor müssen Flüchtlinge das Recht haben, an europäischen Grenzen Schutz und Asyl zu fordern. Aber Resettlement könnte ein deutliches Signal setzen! Gegen Ausgrenzung, Anfeindung und Abschottung von Flüchtlingen.

